Dihydrogenmonoxid

Dihydrogenmonoxid ist eine farb-, geruch-, und geschmacklose Substanz, die jährlich für den Tod mehrerer tausend Menschen verantwortlich ist. Die meisten Todesfälle werden durch versehentliche Inhalation von DHMO verursacht, doch die Gefahren dieser Substanz reichen weiter. In festem Aggregatzustand kann sie nach längerem Hautkontakt schwere Gewebeschäden bewirken. Zu den Symptomen einer DHMO-Vergiftung zählen verstärktes Schwitzen, Harndrang, Blähungsgefühle, Schwindel, Erbrechen und Störungen des Elektrolythaushalts. Das Suchtpotential von DHMO ist gewaltig; hat sich einmal eine Abhängigkeit eingestellt, bedeutet der
Entzug den sicheren Tod.  
Dihydrogenmonoxid 
- ist auch als Hydroxylsäure bekannt und Hauptbestandteil des sauren Regens
- kommt in Bier in hohen Konzentrationen vor
- trägt zum Treibhauseffekt bei
- kann schwere Verbrennungen verursachen
- ist ursächlich an der Erosion unserer natürlichen Landschaften beteiligt
- beschleunigt die Korrosion vieler Metalle
- kann Elektrounfälle verursachen
- setzt die Wirksamkeit von Autobremsen herab
Die Verseuchung nimmt epidemische Ausmaße an! Große Mengen an DHMO wurden praktisch in jedem Fluss, See und Gewässern anderer Art in ganz Europa gemessen. Doch die Durchseuchung ist global. Selbst im antarktischen Eis ist diese Kontaminante gefunden worden. In Amerika hat DHMO bereits Schäden in Millliardenhöhe verursacht. Trotz aller Gefahren wird Dihydrogenmonoxid oft verwendet: 
- als Löse- und Kühlmittel in der Industrie 
- in Kernkraftwerken
- bei der Herstellung von Styropor
- bei der Brandbekämpfung
- in Tierversuchen
- bei der Ausbringung von Pestiziden. Selbst nach mehrfachem Waschen bleiben Nahrungsmittel mit dieser Chemikalie kontaminiert.
- als Zusatzstoff in der Herstellung diverser Fast-Food-Gerichte und anderer Nahrungsmittel. 
Die Industrie pumpt DHMO nach Gebrauch ungeklärt in Flüsse und Meere, ohne daran gehindert werden zu können, da es bislang keine gesetzliche Handhabe dagegen gibt. Die Auswirkungen auf Tier- und Pflanzenwelt sind extrem und dürfen nicht länger ignoriert werden! Die weigert sich, Herstellung, Vertrieb oder Verwendung dieser schädlichen Chemikalie zu verbieten, mit der Begründung, sie sei von großer Bedeutung für das wirtschaftliche Wohlergehen  Tatsächlich wird DHMO u.a. von der Marine zu Forschungszwecken verwendet. In den USA werden Milliarden von Dollar in Technologien zur Nutzbarmachung von DHMO zu  Zwecken investiert. Hunderte  werden durch hochentwickelte unterirdische Leitungssysteme tonnenweise mit DHMO beliefert. Viele speichern große Mengen davon für eine zukünftige Verwendung. Es ist noch nicht zu spät! Handeln Sie, um eine weitere Verseuchung zu verhindern. Unwissenheit schadet Ihnen und Ihren Mitmenschen auf der ganzen Welt.

Nachfolgend lesen Sie eine Prüfungsfrage aus der aktuellen Zwischenprüfung im Fach Chemie an der Universität von Washington. Die Antwort eines Teilnehmers war "so profund", das der Professor Sie via Internet mit
Kollegen in der ganzen Welt teilen wollte. Und darum haben auch wir die Freude, daran teilhaben zu dürfen.
Bonus-Frage: Ist die Hölle exotherm (Wärme abgebend) oder endotherm (Wärme aufnehmend)?
Die meisten Studenten untermauerten Ihre Antwort, indem Sie das Boyle-Mariotte-Gesetz heranzogen ("Das Volumen und der Druck eines geschlossenen Systems sind voneinander abhängig", d.h. Gas kühlt sich ab, wenn es sich ausdehnt und erwärmt sich bei Kompression).
Einer aber schrieb folgendes:
Zuerst müssen wir feststellen, wie sich die Masse der Hölle über die Zeit ändert. Dazu benötigen wir die Rate der Seelen, die "zur Hölle fahren" und die Rate derjenigen, die sie verlassen. Ich denke, wir sind darüber einig, das eine Seele, einmal in der Hölle, diese nicht wieder verlässt. Wir stellen also fest: Es gibt keine Seelen, die die Hölle verlassen. Um festzustellen, wie viele Seelen hinzu kommen, sehen wir uns doch mal die verschiedenen Religionen auf der Welt heute an. Einige dieser Religionen sagen, das, wenn man nicht dieser Religion angehört, man in die Hölle kommt. Da es auf der Welt mehr als eine Religionen mit dieser Überzeugung gibt, und da niemand mehr als einer Religion angehört, kommen wir zu dem Schluss, das alle Seelen in der Hölle enden. Auf der Basis der weltweiten Geburten- und Sterberaten können wir davon ausgehen, das die Anzahl der Seelen in der Hölle exponentiell ansteigt.
Betrachten wir nun die Veränderung des Volumens der Hölle, da nach dem Boyle-Mariotte-Gesetz bei gleichbleibender Temperatur und Druck das Volumen proportional zur Anzahl der hinzukommenden Seelen
ansteigen muss. Daraus ergeben sich zwei Möglichkeiten:
1. Expandiert die Hölle langsamer als die Anzahl der hinzukommenden Seelen, dann steigen Temperatur und Druck in der Hölle an, bis sie explodiert.
2. Expandiert die Hölle schneller als die Anzahl der hinzukommenden Seelen, dann sinken Temperatur und Druck in der Hölle, bis sie gefriert.
Zur Lösung führt uns der Ausspruch meiner Kommilitonin Teresa:" Eher friert die Hölle ein, bevor ich mit dir ins Bett gehe..." 
Da ich bis heute nicht dieses Vergnügen mit Teresa hatte (und wohl auch nie haben werde), muss Aussage 1 falsch sein, was uns zur Lösung bringt: 
Die Hölle ist exotherm und wird nie einfrieren.
Der Student bekam als einziger Prüfungsteilnehmer die volle Punktzahl

Hier ist die Erklärung, wieso man Cola nie ohne Alkohol (in Form von Asbach, Bacardi, Jacky) trinken sollte.

Die Feststellung liegt in dem Grundsatz:

Säure und Lauge    ———> Salz     und  Wasser       + Energie    
     HCl    +   NaOH   ———>  NaCl     +     H2O        + Energie        

Da bekannt ist, das im Cola Phosphorsäure enthält und Alkohol eine Lauge ist, 
(Zitat Lehrbuch: die eigentliche Base ist das OH ¯- Ion) 
ergibt sich analog folgende Reaktionsgleichung:

Säure      und      Lauge ———> Salz             und Wasser + Energie        
H3PO4     C2H5OH  ———> (C2 H5)3PO+    3 H2O  + Energie      
Damit das ganze nicht zu warm wird, empfiehlt es sich die überschüssige Energie, in Form von erstarrtem  Dihydrogenmonoxid zu abzufangen.

Bild: Physiker tat seiner Kollegin ein Atom in den Kaffee!


Informationssystem Arbeitsplatz – Gefahrstoffe ( ISAG ) Werkstoffdatenblatt

 

Informationssystem Arbeitsplatz – Gefahrstoffe ( ISAG ) Werkstoffdatenblatt

 

      Element:                        Weib ( engl. Woman )                                       
Symbol:                         Wo
Entdecker:                     Adam, Datum unbekannt
Atomares Gewicht:        Normal 55 kg, Isotope mit abweichendem Gewicht von 40 bis 130 kg sind bekannt
Länge:                           150 bis 185 cm, kleinere Spezies sind meist noch nicht ausgereift.
Vorkommen:                  Reichliche Mengen in allen urbanen Gegenden; nirgends bei Bedarf, sonst überall anzutreffen.
Darstellung:                   Trotz vielfältiger Arbeiten auf diesem Gebiet lässt sich keine allgemeingültige Vorschrift angeben, da die direkte Synthese noch nicht  gelungen ist. Abbildung ausgewählter Einzelexemplare sind überall reichlich in zum Teil natürlichen Zustand zu finden.

Die Kernverschmelzung aus den Elementen F+RA+U unterblieb aus dem zu erwartenden, äußerst aggressiven Ergebnis.

Physikalische Eigenschaften:

1.        Oberfläche gewöhnlicherweise mit farbigem Film überzogen, dieser unterliegt meist einem hohen Verschleiß.
2.        Farbspektrum reicht von blond bis schwarz in allen Schattierungen.
3.        Kocht ohne äußere Einwirkung und ohne Temperaturerhöhung.
4.        Friert ohne erkennbaren Grund, kann innerhalb von Sekundenbruchteilen erstarren.
5.        Schmilzt bei besonderer Behandlung.
6.        Vorgefunden in verschiedenen Zuständen, vom jungfräulichen Metall bis hin zum gewöhnlichen Erz.
7.        Ständige Geräuschemission, die nur sehr schwer zu kontrollieren sind.
8.        Starkes Adhäsionsvermögen.

Chemische Eigenschaften:

1.        Hat große Affinität zu Gold, Silber, allen Elementen der Platingruppe und Edelsteinen ( insbesondere zu hexagonal kristallinen Kohlenstoffmodifikationen ).
2.        Absorbiert große Mengen teurer Substanzen.
3.        kann spontan ohne Warnung und ohne bekannten Grund explodieren.
4.        Unlöslich in Flüssigkeiten, aber Aktivität steigt exponentiell mit der Sättigung in Alkohol.
5.        Das am wirkungsvollsten goldreduzierende Mittel, das dem Mann bekannt ist.
6.        Versucht ständig, irgendwelche Ringbindungen einzugehen.
7.        Bildet bei Koordinationszahl 1 meist einen stabilen Ehekomplex, häufig mit zeitweiligem Ligandentausch. Die maximale Koordinationszahl ergibt sich nur durch sterische und zeitliche Hinderung der Liganden.

Gewöhnliche Verwendung:

1.        Stark dekorativ, besonders in Sportwagen.
2.        Vereinzelt auch zu repräsentativen Zwecken geeignet.
3.        Kann zur Entspannung eine große Hilfe sein.
4.        Kann zu exponentieller Stresssteigerung führen.
5.        Allzweckmittel zur Aufrechterhaltung eines Haushaltes.

Tests:


1.        Echte Spezies werden rot, wenn sie in natürlichem Zustand entdeckt werden
2.        Deutliche Grünfärbung, wenn hinter ein besseraussehendes Exemplar drapiert.
3.        Attraktivität steigt linear mit dem Alkoholpegel des Betrachters.
4.        Unterbindung der Geräuschemission führt zu starker Abkühlung.
5.        Erhöhte Zuführung kohlehydrathaltiger Stoffe führt längerfristig zu einer Massezunahme, verbunden mit einer deutlichen Vergrößerung des Umfanges in der Mitte. Dieser Vorgang ist meist nicht reversibel.


Gefährlichkeit:

1.     1.        Sehr gefährlich, wenn nicht in erfahrenen Händen.
2.        Illegal mehr als eine zu besitzen, obgleich wünschenswert.
3.        Bei Aufeinandertreffen zweier Exemplare im gleichen Besitz ist mit größeren Zerstörungen und dem Verlust beider Exemplare zu rechnen.
4.        Bei zunehmenden Alterungsprozess schlecht recycelbar ( Sondermüll ).
5.        Bei unsachgemäßer Bearbeitung  kann automatischer Reproduktionsprozess gestartet werden, der nach Abschluss praktisch alle verfügbaren Ressourcen beansprucht.
6.        Die legale Auflösung einer Ringbindung ist nur unter erheblichem monetärem Aufwand möglich.

Scharfe Kurseinbrüche für Gold und diverse Edelsteine. Führende Banker äußern ihre tiefe Besorgnis. Dabei wird übersehen, das auch am Edelgasmarkt vieles im Argon liegt. Die EU hat hohe Schutzzölle gegen den Import von auswärtigen Edelgasen verhängt. Die reinste Xenonphobie! Aber dem fehlenden Medienecho nach zu urteilen stehe ich mit meinen Befürchtungen allein auf weiter Fluor.

Die Ignoranz gegenüber Chemikern ist ja mal wieder unbeschreiblich.
z.B. fragen mich dauernd Leute, womit ich denn mein Studium finanziere: Drogen oder Sprengstoff.
Ich antworte dann meist: Drogen, die sind für den Hersteller ungefährlicher....

Wenn man bei diesem Versuch etwas falsch macht, kann man schnell ins Jenseits befördert werden
 - bitte treten sie näher, damit sie mir besser folgen können
 

Ein Mann besichtigt eine zu vermietende Wohnung. Allerdings stören ihn die vielen dunklen Flecken an der Wand.
Die Vermieterin erklärt es ihm: "Ihr Vorgänger war Chemiker".
"Ach so, dann sind die Flecken wohl von seinen Experimenten?"
"Nein - das IST ihr Vorgänger".
 

Der moderne Anorganiker unterscheidet sich immer weniger vom modernen Psychologen:
Beide basteln so an ihren eigenen Komplexen rum.